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Mit dem Baseball-Schläger gegen Notruftelefone

11.12.2006, 12:08 Uhr

Foto: BilderBox

Steiger-Stiftung kann Reparaturkosten nicht mehr finanzieren

In diesem Jahr wurden bereits 355 Notruftelefone der Björn-Steiger-Stiftung mutwillig zerstört oder schwer beschädigt. Die Winnender Organisation befürchtet, dass damit bis zum Jahresende die dramatische Quote von mehr als einem zerstörten Notruftelefon pro Tag erstmals überschritten wird. Bereits heute zahlt die Stiftung mehr als 2 Mio. Euro jährlich für Wartungsgebühren und Telefongebühren und weist darauf hin, dass sie alleine für die Reparaturen von abgerissenen Hörern und anderer Beschädigungen jährlich mehr als 100.000 Euro aufbringen muss. Da aber die Einnahmen durch Spenden und Zuschüsse dramatisch zurückgegangen seien, sei sie dazu nicht mehr in der Lage.

In der Vergangenheit, so die Björn-Steiger-Stiftung, wurde weitgehend darauf verzichtet, über Vandalismus an den Notruftelefonen zu berichten, um keine Nachfolgetäter zu animieren. Doch inzwischen habe die Zerstörung mit Baseball-Schlägern oder auch mit Sprengkapseln Dimensionen erreicht, die sie nicht mehr finanzieren könne.

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