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Mit Lift in den neuen Rettungswagen

12.12.2008, 09:35 Uhr

Fotos: G.A.R.D.

G.A.R.D. präsentiert über die Norm ausgestattete Einsatzfahrzeuge

Am gestrigen Donnerstag gingen sechs neue Rettungswagen bei der G.A.R.D. Gemeinnützige Ambulanz und Rettungsdienst GmbH in Hamburg als Mehrzweckfahrzeuge sowohl für die Durchführung von Notfallrettung als auch für den Krankentransport in Betrieb. Die neuen Einsatzfahrzeuge auf Basis des Mercedes Sprinter 315 CDI wurden in Kooperation mit anderen Rettungsdienstorganisationen in Deutschland gemeinsam bestellt und bei der Firma Hospimobil in Aurich/Niedersachsen ausgebaut. „In Kooperation ist es möglich ein höherwertiges Fahrzeug zu einem von den Krankenkassen vertretbaren Preis zu bekommen. Wir verzichten damit zwar auf einen gewissen Grad an Individualität, erhalten jedoch durch die höheren Bestellzahlen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis und somit auch mehr Komfort – sowohl für unsere Patienten als auch für unsere Mitarbeiter“, so Sven Jarmuth.

„Dadurch können auch die neuen Fahrzeuge wieder durch viele besondere Ausstattungsmerkmale glänzen“, erklärt der Geschäftsführer der G.A.R.D. Denn die Fahrzeuge sind über die Norm hinaus ausgestattet. So gibt es an Bord einen Defibrillator mit 12-Kanal-Ableitung, Kapnometrie, SpO2-Messung, Nichtinvasiver-Blutdruckmessung, Sensor zur Messung der Drucktiefe bei Herzdruckmassagen und EKG-Interpretation. Die Möglichkeiten zur Überwachung der Vitalwerte des Patienten sind hierdurch wesentlich verbessert. Ebenfalls neu auf den Einsatzfahrzeugen sind die Spritzenpumpe Perfusor Space und Demandventile für die Beatmungsbeutel, die für eine höhere Sauerstoffkonzentration sorgen.

Die neuen Fahrzeuge stechen zudem mit einem ganz besonderen Highlight hervor: G.A.R.D. stattet die Fahrzeuge mit einem hydraulischen Lift aus, der die Patienten mühelos mitsamt dem Tragestuhl vom Boden in das Einsatzfahrzeug hebt und auch wieder hinaushebt. Das garantiert nicht nur dem Patienten ein sehr komfortables und sicheres Ein- und Ausladen, sondern ist auch für das Rettungsdienstpersonal eine Entlastung, die den Rücken schont. Arbeitserleichterung gibt es ebenfalls durch einen, das Koffersystem ersetzenden, Notfallrucksack, der eine noch schnellere und effizientere Versorgung der Notfallpatienten ermöglicht.

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