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Mit RTH „Christoph 30“ im Einsatz

15.07.2016, 08:47 Uhr

Foto: H. Scholl

Reportage am ADAC-Luftrettungszentrum Wolfenbüttel

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet heute um 21.15 Uhr im Rahmen einer 30-minütigen Reportage über den von der ADAC-Luftrettung betriebenen und am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel stationierten Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 30“. Eine Wiederholung erfolgt am Samstag, dem 16. Juli 2016 um 8.30 Uhr. Die Reportage wird auf den Tag genau am 33. Jahrestag der Indienststellung des Wolfenbütteler RTH gesendet. Die sehenswerte Reportage beleuchtet auch den Paradigmenwechsel in der Luftrettung, denn längst führen nicht mehr nur schwere Unfälle und Erkrankungen zur Alarmierung des RTH, sondern gerade in ländlichen Regionen durch Haus- und Notärztemangel verursachte Einsätze, die nicht wirklich einen RTH erfordern würden und bis zu Bagatellen reichen können.

Am 15. Juli 1983 ging der damalige von der Polizeihubschrauberstaffel des Landes Niedersachsen betriebene RTH „Phönix 14“ an den Start, um die letzte große Lücke im Luftrettungsnetz des Flächenbundeslandes zu schließen. Die damals im Polizei-Design grün-weiße Einsatzmaschine vom Typ SA 365 C2 „Dauphin“ wurde übergangsweise bis zum 31. Dezember 1984 in Wolfenbüttel stationiert bis die ADAC-Luftrettung am 1. Januar 1985 die RTH-Station mit einer BO 105 CBS-4 und dem Rufnamen „Christoph 30“ übernahm. Ein modernes Luftrettungszentrum mit allen Standortanlagen, wie Hangar, Bereitschafts-, Sozial- und Funktionsräumen, konnte im Mai 1986 feierlich übergeben werden. Einige Jahre später folgte als Einsatzmaschine eine modernere BO 105 S-5 „Super Five“ bis pünktlich zum 20. Geburtstag am 15. Juli 2003 die heute eingesetzte EC 135 in Wolfenbüttel stationiert wurde. (Scholl)

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