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Nächtlicher Krankentransport von Spiekeroogunter widrigen Bedingungen

15.01.2010, 13:38 Uhr

Foto: R. Klein

Wetter erschwert Arbeit der Seenotretter

Nur mit Notarzt und drei Rettungssanitätern konnten die freiwilligen Seenotretter der Station Neuharlingersiel in der vergangenen Nacht einen Krankentransport von der Nordseeinsel Spiekeroog nach Neuharlingersiel durchführen. Kurz vor Mitternacht hatte die Seenotleitung Bremen der DGzRS Vormann Wolfgang Gruben alarmiert. Aufgrund einer akuten Erkrankung war der Transport eines Spiekeroogers ins Krankenhaus dringend erforderlich, witterungsbedingt war ein Hubschraubertransport nicht möglich. Die Seenotretter warteten am Hafen Neuharlingersiel das Eintreffen von Rettungssanitätern und des Notarztes ab, der von der Polizei zum Hafen gebracht wurde. Aufgrund einer günstigen Winddrehung in den vergangenen Tagen sind der Neuharlingersieler Hafen und das Fahrwasser zurzeit frei von Treibeis, so dass das Seenotrettungsboot „Neuharlingersiel“ ohne jede Behinderung auslaufen konnte.

Auf Spiekeroog konnte der Erkrankte in Begleitung seiner Ehefrau am Anlegeplatz des Seenotrettungsbootes vom Rettungstransportwagen übernommen werden. An Bord übernahmen Notarzt und Sanitäter die medizinische Betreuung des Erkrankten. Um 1.14 Uhr wurde der Mann in Neuharlingersiel an den Krankentransportwagen zur Weiterfahrt ins Krankenhaus übergeben.

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