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Neue Hubschrauberlandeplattform am UKS Homburg

23.08.2017, 12:37 Uhr

Foto: R. Koop/UKS

Erster Probeanflug von „Christoph 16“ vor Inbetriebnahme


Gestern erfolgte im Rahmen des ersten Probeanfluges des RTH „Christoph 16“ aus Saarbrücken die erste Landung auf der neuen Landeplattform auf dem Dach der Inneren Medizin (IMED) des Uniklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg. Die Inbetriebnahme des runden Dachlandeplatzes in der Mitte des Campus in knapp 30 m Höhe erfolgt am 1. September 2017. Der ebenso beeindruckende wie imposante Landeplatz hat einen Gesamtdurchmesser von 32 m, in der Mitte befindet sich eine quadratische Start- und Landefläche mit einer Seitenlänge von 20 m. Dazu sind weitere Sicherheitsflächen und eine Absturzsicherung vorhanden. Darüber hinaus verfügt die beheizbare und dadurch frostsichere Plattform über eine umfangreiche Beleuchtung und eine eigene Feuerlöschanlage. Mit einer Höchstabflugmasse von 6.000 kg ist der Landeplatz für alle RTH/ITH und SAR-Hubschrauber Land zugelassen. Eine Überwachung der An- und Abflüge erfolgt vom Raum des Luftraumbeobachters.

Von wesentlicher Bedeutung ist, dass von der Landeplattform aus die Notfallaufzüge direkt in die IMED führen, womit durch die Inbetriebnahme des Landeplatzes ein weiterer Meilenstein beim UKS erreicht wurde. Der erste Bauabschnitt, auf dessen Dach sich die Landeplattform befindet, ging Ende 2015 in Betrieb. Nach den jetzigen Planungen ist mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes Mitte 2018 zu rechnen, in dem es dann u.a. auch eine neue chirurgische/internistische Notaufnahme geben wird. „Der neue Landeplatz ist nun ein erster Schritt hin zu neuen medizinischen Strukturen in der Notfallversorgung am UKS“, so Professor Dr. Bernhard Schick, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKS.

Durch die Anbindung der Landeplattform an die Notfallaufzüge werden ab September die Wege deutlich verkürzt: Die Notaufnahmen Chirurgie und Innere Medizin im Gebäude 57 werden dadurch noch schneller erreicht. In einem weiteren Schritt wird die Inbetriebnahme der neuen interdisziplinären chirurgischen/internistischen Notaufnahme im nächsten Jahr erfolgen, die die chirurgische und die internistische Notaufnahme im Chirurgie-Gebäude ersetzen und direkt über die Notfallaufzüge mit der Landeplattform verbunden sein wird. (Scholl)

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