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Neue Zivilschutz-Hubschrauber für Traunstein und Kempten

31.07.2018, 11:19 Uhr

Foto: BBK

Bund übernimmt zwei H135


Die bisherige Flotte der 16 Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) wurde um zwei neue Maschinen verstärkt. Am 27. Juli 2018 übernahm der Vizepräsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Dr. Thomas Herzog, gemeinsam mit dem Leiter der Bundespolizei-Fliegergruppe Thomas Helbig die beiden ZSH bei Airbus Helicopters im bayerischen Donauwörth. Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber stehen in erster Linie als Führungs- und Unterstützungsinstrument im Zivilschutzfall, also im Spannungs- und Verteidigungsfall bereit. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. der Transport von Schwerverletzten oder Erkrankten, die Erkundung und Überwachung von Schadensstellen, die Beobachtung und Lenkung von Bevölkerungsbewegungen sowie die Messung radioaktiver Strahlung aus der Luft. In der Zeit, in der sie dafür nicht benötigt werden, dürfen sie in der Luftrettung eingesetzt werden.

Die neuen Einsatzmaschinen vom Muster H135 sollen an den Luftrettungszentren Traunstein und Kempten stationiert werden und die bisherigen Maschinen des Typs EC135 T2i ersetzen. Sie verfügen über eine verbesserte Triebwerksleistung und Flugsicherheit und sind damit besonders für Einsätze in Höhen- und Bergregionen geeignet. Zusätzlich sind die Maschinen mit einer Rettungswinde ausgestattet. Trotz der höheren Leistung zeichnen sich die zukünftigen „Christophs“ durch einen geringeren Lärmpegel aus. Eine der beiden Maschinen übergibt das BBK im Herbst an das Land Bayern, das den Hubschrauber dann dem Luftrettungszentrum in Traunstein zur Verfügung stellt. Die zweite Maschine für das Luftrettungszentrum in Kempten wird im kommenden Jahr übergeben.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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