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Neustrukturierung der DRF beschlossen

05.12.2007, 16:02 Uhr

Foto: DRF

Ab 1. Januar gemeinnützige AG

Nach dem Beschluss ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2007 wird die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) Anfang 2008 eine neue Struktur erhalten. Vorgesehen ist eine Aufteilung der Organisation in Förderverein, Stiftung und eine gemeinnützige AG. In dem Förderverein werden sämtliche Mitglieder der Luftrettungsorganisation Aufnahme finden, wobei die stimmberechtigten unter ihnen die Leitungsgremien dieses Vereins wie der Stiftung wählen. Die noch zu gründende Stiftung wird der Rechtsaufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart unterstellt werden und ihrerseits die gemeinnützige Aktiengesellschaft kontrollieren, die künftig den operativ tätigen Teil der DRF bildet. Für die rund 500.000 Förderer der DRF ändert sich durch den Beschluss ebenso wenig wie für die laufenden Verträge der DRF im operativen Bereich. „Wir können die Vereinsorgane haftungsrechtlich absichern und durch den Wechsel vom Vereinsrecht in Stiftungs- und Aktienrecht mehr Transparenz erreichen“, erläutert DRF-Geschäftsführer Steffen Lutz die Gründe für die Umstrukturierung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 ist die DRF sehr stark gewachsen, sie betreibt heute zwanzig Luftrettungszentren in Deutschland. Mit einer Flotte von über 50 Hubschraubern und drei Ambulanzflugzeugen sowie einem Personalstand von allein 270 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet die DRF rund 23.000 Rettungseinsätze pro Jahr. Angesichts dieser Größe, so DRF-Sprecherin Petra Hentschel, sei die bisherige Rechtsform eines personenabhängigen eingetragenen Vereins nicht mehr sinnvoll gewesen. Die Umstrukturierung schaffe nun die langfristigen Voraussetzungen für ein optimiertes Arbeiten in einer angemessenen Organisationsform. (POG)

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