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Neustrukturierung der zivil-militärischen Zusammenarbeit

04.05.2007, 10:45 Uhr

Foto: H. Scholl

Schnelle Hilfe bei Katastrophen

Die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Sicherheitsorganen und den Streitkräften wird im Inland neu organisiert, um sie bei Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen noch effektiver und schneller zu machen. Ein wesentlicher Punkt der Neuordnung der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) sind die Verbindungsorgane der Bundeswehr zu den zivilen Einrichtungen und Behörden, die mit erfahrenen und ortsansässigen Reservisten besetzt werden. Diese Verbindungskommandos sollen auf Bezirks- und Kreisebene die zivilen Behörden beraten und im Bedarfsfall für eine rasche Hilfeleistung durch die Bundeswehr sorgen. Die Neuordnung ersetzt die bisherigen Strukturen, die auf die Erfordernisse des Kalten Krieges ausgerichtet waren.

Am 9. Mai 2007 erfolgt im Schloss Oranienstein in Diez in einem formellen und feierlichen Akt die Ernennung der ersten Sanitätsstabsoffiziere der Reserve zum „Beauftragten für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen“ durch Oberstarzt Dr. Michael Tempel, Kommandeur der Regionalen Sanitätseinrichtungen. Die ernannten Beauftragten werden in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland eingesetzt.

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