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Notarzt kommt mit Rettungsmotorrad überall durch

19.04.2010, 10:02 Uhr

Fotos: JUH-Regionalverband Südbrandenburg

Johanniter-Sanitätsdienst bei Spreewaldmarathon

Bei traumhaftem Frühlingswetter fand am vergangenen Wochenende der 8. Spreewald-Marathon in und um die Spreewaldgemeinde Burg statt. Fast 8.000 Marathonläufer, -skater, -radfahrer und -paddler waren in 30 verschiedenen Wettbewerben am Start und gaben ihr Bestes. Wie schon in den vergangenen Jahren standen über 20 Sanitäter und Ärzte bereit, um Sportlern und Besuchern im Notfall zu helfen.

Glücklicherweise gab nicht sehr viel Arbeit für die Johanniter des Regionalverbandes Südbrandenburg. Die Johanniter setzten im Bereich Burg neben dem Behandlungszelt im Start- und Zielbereich sechs RTW und KTW an der Marathonstrecke ein, um so schnell wie möglich helfen zu können. Als besonders flexibel erwies sich hierbei wieder einmal Notarzt Bernhard Krumpelt aus Burg, der mit dem Einsatzmotorrad der Johanniter als wohl schnellster Retter unterwegs war. Wo die großen Rettungsfahrzeuge der Johanniter aufgrund der Menschenmengen und schmalen Wege im Spreewald ihre Probleme hatten, kam das Rettungsmotorrad problemlos hindurch. Im Bereich Lübben waren die Johanniter zusammen mit dem THW-Ortsverband Lübben für die Sicherheit der Radtourenfahrer im Einsatz. Zwei Rettungsfahrzeuge waren in diesem Bereich vor Ort.

Insgesamt 30 Versorgungen und zwei Transporte zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus waren die sanitätsdienstliche Bilanz der beiden Tage. „Erfreulich wenig für so eine große Publikumsveranstaltung“, wie Johanniter Daniel Mecke von den ehrenamtlichen Burger First Respondern es auf den Punkt brachte, die ebenfalls in den Sanitätsdienst an diesem Wochenende eingebunden waren.

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