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Notstand bei Blutreserven in Deutschland

23.06.2006, 04:37 Uhr

Foto: BilderBox

Operationen in Berlin-Brandenburg und Hessen bereits verschoben

Das DRK verzeichnet ein extrem knappes Aufkommen an Blutspenden. Statt der üblichen ca. 15.000 täglichen Blutspenden, kommt das DRK momentan nur auf etwa 13.000 Spenden. Besonderes kritisch ist die Lage in Berlin-Brandenburg, Hessen und Baden-Württemberg. Hier haben Rückgänge von bis zu 30% des täglichen Bedarfs dazu geführt, dass Operationen nicht durchgeführt werden konnten. Das DRK ruft deshalb dringend zum Blutspenden auf.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters richtet heute bei einem Blutspendetermin vor dem Berliner Reichstagsgebäude einen Appell an ganz Deutschland: „In den Sommermonaten ist die Lage erfahrungsgemäß knapp. Aber so eng wie in diesem Jahr haben wir es selten erlebt. Ich appelliere an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, Blut zu spenden.“ Nach Auffassung des DRK, könnte der Rückgang auf die Fußball-WM und auf das gute Wetter zurückzuführen sein. Nicht nur Fans seien weniger geneigt, Blut zu spenden. Auch in Restaurant- und Servicebetrieben, wo momentan intensiver gearbeitet wird, kommen die Menschen nicht dazu, Blut zu spenden.

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