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Nun auch Rekommunalisierung in Märkisch-Oderland

12.07.2011, 09:11 Uhr

Foto: Archiv

117 Mitarbeiter von DRK und JUH betroffen

Nun ist es auch in Märkisch-Oderland soweit: Das Kommunalparlament des brandenburgischen Kreises beschloss die Rekommunalisierung seines Rettungsdienstes zum 1. Januar 2012. Offen ist lediglich noch die Frage, ob dazu eine eigenständige GmbH gegründet oder der Rettungsdienst unter dem Dach der bereits bestehenden Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH betrieben wird. Bislang betreuten das DRK und die Johanniter mit insgesamt 117 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die acht Rettungswachen in Märkisch-Oderland. Der Kreis stellte Fahrzeuge, Ausrüstung und sieben Wachgebäude zur Verfügung.

Zum 1. Januar 2012 wären nun die Verträge mit den bisherigen Leistungserbringern ausgelaufen, was die Diskussion um Ausschreibung oder Rekommunalisierung ins Rollen gebracht hatte. Das Rettungsdienstpersonal werde übernommen und sich finanziell nicht verschlechtern, versicherte der Kreis. Grundlage für die Gestaltung der Arbeitsverträge werde der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bilden. Dennoch ist es erklärtes Ziel, durch die neue Struktur kostengünstiger bei höherer Qualität zu arbeiten. Vor allem die im Argen liegenden Hilfsfristen sollen verbessert werden. Gelöst werden soll das Problem durch den Bau einer neuen Rettungswache mit zwei zusätzlichen Fahrzeugen. (POG)

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