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Österreichische Bürgerkarte als mobiler USB-Stick

20.09.2005, 09:20 Uhr

Erstmals digitale Signatur im Einsatz beim Katastrophenschutz Steiermark

Katastrophenschutz-Daten sind hochsensible Inhalte. Deshalb wurde das steirische Katastrophenschutz-Portal jetzt um eine weitere Sicherheitsfunktion erweitert. Der Zugang zum Extranet erfolgt künftig ausschließlich über die digitale Signatur. In Zusammenarbeit der icomedias Systemhaus GmbH und dem Landtag Steiermark wird dafür eine völlig neue Form der Bürgerkarte eingesetzt: Statt einer üblichen Chipkarte und Kartenlesegerät wird ein mobiler USB-Stick verwendet, der Karte und Lesegerät vereint.

Ein steiermarkweites Netz von Mitarbeitern in Landesbehörden, Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften erfasst und bearbeitet die Daten im Extranet-Portal von Katastrophenschutz Online. Der Zugang zum System wird auf weitere Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ausgedehnt werden. Eine Vielzahl an Benutzern birgt aber immer auch Sicherheitsrisiken wie etwa den Missbrauch von Passwörtern. Alle User müssen sich daher künftig bereits bei ihrem Login in die geschützte Plattform des steirischen Katastrophenschutzes durch ihren „elektronischen Ausweis“ authentifizieren.

Um besonders für den mobilen Einsatz gerüstet zu sein, wurde eine innovative Form der Bürgerkarte gewählt. Das „Herz“ der Bürgerkarte ist als SIM-Karte in einen USB-Stick integriert. Dieser wird direkt an den PC angeschlossen, ein zusätzliches Lesegerät ist nicht mehr notwendig. Die Benutzer identifizieren sich beim Login nachvollziehbar über ihren Stick. Da der USB-Stick nicht kopiert werden kann, ist die Sicherheit - im Vergleich etwa zu Passwörtern - wesentlich höher.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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