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Personalengpässe? Nicht im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

20.07.2018, 09:29 Uhr

Foto: K. von Frieling

Rettungsdienst profitiert durch „Weitsicht“


Während bundesweit von Personalmangel im Rettungsdienst die Rede sei, brauche man sich im Kreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen) keine Sorgen zu machen, so berichtet die „Hersfelder Zeitung“ am heutigen Freitag. Man habe zwar nie einen Personalüberhang, aber man habe mit etwa 180 Rettungsdienst-Mitarbeitern und 38 Notärzten immer das Personal, um die bedarfsnotwendigen Fahrzeuge zu besetzen, erklärt Thorsten Bloß, Leiter des Fachbereichs Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, gegenüber der Zeitung. Das liege u.a. daran, dass man schon zu Beginn der 2000er-Jahre mit einem Zuwachs an Mitarbeitern und Fahrzeugen entsprechende Strukturen geschaffen hätte. Von dieser Weitsicht würde man nun profitieren. Auch Engpässe aufgrund der Ausbildungsreform 2014 gebe es aktuell nicht. Man wisse schließlich seit damals, dass durch die Reform bis Ende 2020 Nachschulungen anstünden und habe genug Zeit gehabt, sich damit auseinanderzusetzen. Durch die bedarfsgerechte Ausbildung mit dreijähriger Dauer könne personell nun sogar besser geplant werden. In Sachen Nachwuchs sei vor allem die Berufsfeuerwehr wegen des gebotenen Beamtenstatus ein harter Konkurrent, doch auch beim DRK hätten sich die Arbeitsbedingungen z.B. durch die Verkürzung der Arbeitszeit von 48 auf 45 Stunden zuletzt verbessert.

Auch mit steigenden Einsatzzahlen habe man im Landkreis kein Problem. Die Zahlen hätten in den letzten Jahren kontinuierlich leicht zugenommen, eine signifikante Steigerung sei jedoch nicht zu sehen, so Bloß gegenüber der „Hersfelder Zeitung“. Lediglich eine Verschiebung weg vom „einfachen“ Krankentransport hin zum Notfalleinsatz ließe sich erkennen.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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