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„Personallücke“ durch NFS-Ausbildung?

31.03.2014, 14:08 Uhr

Foto: DRK-LV BW

DRK beklagt unklare Kostenübernahme

Das DRK Baden-Württemberg hat vor einer „gefährlichen Personallücke“ im Rettungsdienst gewarnt. Falls nicht baldmöglichst Einigkeit in dem Bundesland darüber erzielt werde, wer die Kosten für die künftige Notfallsanitäter-Ausbildung übernimmt, werde dies ernste Konsequenzen haben, gab Präsident Dr. Lorenz Menz zu bedenken: „Uns laufen die Zeit und die Auszubildenden davon, denn solange das Hin und Her zwischen Politik und Krankenkassen verhindert, dass die Ausbildung und die Auszubildenden bezahlt werden, können wir nicht ausbilden und die Bewerber suchen sich einen anderen Job.“ Dies werde in zwei bis drei Jahren zu einem bedrohlichen Personalmangel im Rettungsdienst führen.

In dem südwestlichen Bundesland soll die Ausbildung zum Notfallsanitäter im Sommer beginnen. Doch noch ist – ähnlich wie in anderen Bundesländern – umstritten, welche Kosten durch das neue Gesetz mit der dazugehörenden Ausbildungsverordnung insgesamt entstehen und wer diese zu welchem Anteil übernehmen muss. Zwar begrüße es das DRK, dass die baden-württembergische Sozialministerin Kathrin Altpeter die Zuständigkeit für die Übernahme der Ausbildungskosten bei den Krankenkassen sehe, doch sei dies nur ein erster Schritt. (POG)

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