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Power-Ranger für den Katastrophenschutz

08.05.2014, 10:26 Uhr

Im Einsatz darf der Ford Ranger bis zu 3,35 Tonnen ziehen, kann über eine Tonne zuladen oder bis zu 5 Einsatzkräfte transportieren (Fotos: JUH München)

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Zubehörspezialist hilft bei der Umrüstung

Die Johanniter-Unfall-Hilfe in München hat einen Ford Ranger für den Katastrophenschutz umgerüstet. Unterstützung kam dabei vom Zubehörspezialisten für Geländewagen Delta 4x4. Der Spezialausrüster aus Odelzhausen war mit Fahrzeugzubehör und Arbeitsleistung im Wert von 8.880 Euro an der Umrüstung beteiligt. „Primär sollte der Pick-up als Zugfahrzeug für ein knapp zwei Tonnen schweres Notstromaggregat dienen“, erklärt Andreas Pfeiffer, Bereitschaftsleiter der Johanniter in München. „Doch schnell haben wir bemerkt, dass in diesem Fahrzeug mehr steckt. Mit der Unterstützung von Delta 4x4 konnten wir die Einsatzfähigkeit deutlich erweitern.“

Der geländetaugliche Ford Ranger mit zuschaltbarem Allradantrieb wurde mit einer All-Terrain-Bereifung ausgestattet und eignet sich hervorragend für überregionale Einsätze. So waren die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter im Juni 2013 beim Hochwasser in Deggendorf im Einsatz. Ein Szenario, für das der Ranger hervorragend geeignet ist: Er kann bis zu 80 cm tiefes Wasser durchqueren und Steigungen über 60% erklimmen. Um in der Dämmerung und nachts auch abseits von beleuchteten Straßen gute Sicht zu haben, hat Delta 4x4 zusätzliche Fernscheinwerfer montiert. Ergänzt werden diese durch eine Umfeldbeleuchtung und zusätzliche Warnblinkleuchten im Blaulichtbalken des Einsatzfahrzeugs.

Über eine Tonne Ausrüstung darf der 150 PS-starke Pick-up zuladen, insgesamt fünf Einsatzkräfte transportieren oder Anhänger bis 3,35 Tonnen ziehen. Und so wird der neue Power-Ranger der Johanniter künftig als Führungsfahrzeug oder Materialtransporter im Katastrophenschutz, als NEF oder in der Einsatzleitung für Sanitätsdienste sowie als Zugfahrzeug für schwere Anhänger genutzt werden.

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