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Prämien für zukünftige Rettungsdienst-Mitarbeiter

17.10.2016, 12:29 Uhr

Auszug aus der aktuellen RETTUNGSDIENST

Arbeitgeber locken mit attraktiven Angeboten

Die Zeiten von befristeten Arbeitsverhältnissen im Rettungsdienst scheinen endgültig vorbei zu sein. Neben durchaus attraktiven Angeboten wie einer betrieblichen Altersvorsorge, betrieblichen Fortbildungsmöglichkeiten, Teilhabe an Gesundheitsprogrammen, betrieblichen Krankenzusatzversicherungen oder auch Zuschüssen zur Kinderbetreuung locken Arbeitgeber potenzielle Arbeitnehmer aber immer häufiger auch mit Prämien für den Jobwechsel. So zahlt z.B. die DRK Rettungsdienst Mittelhessen gGmbH zukünftigen Notfallsanitätern eine Prämie von 750 Euro sowie eine monatliche Zulage von 150 Euro. Und die Malteser gGmbH Baden-Württemberg bietet Rettungsassistenten und Notfallsanitätern eine „Startprämie“ in Höhe von 1.000 Euro (brutto) an.

Eine weitere neue Entwicklung scheint die Auszahlung eines „Taschengeldes“ für angehende Rettungssanitäter zu sein. Der Kreis Soest etwa bietet nicht nur eine Finanzierung der rund dreimonatigen Ausbildung zum Rettungssanitäter sowie im Anschluss an eine erfolgreich abgelegte Prüfung eine „attraktive Tätigkeit im Öffentlichen Dienst in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit einer Vergütung nach dem TVöD“, sondern eben auch ein monatliches Taschengeld in Höhe von 250 Euro während der Ausbildung.

Sind Ihnen weitere Rettungsdienst-Organisationen bekannt, in denen derartige Prämien und Wechselzulagen bezahlt werden? Auch der Stellenmarkt in der RETTUNGSDIENST war noch nie so umfangreich wie in diesem Jahr.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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