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Qualitätssicherung in der Fachdienstausbildung

23.05.2012, 11:21 Uhr

Foto: DRK Hofgeismar

DRK-Ausbilder aus Hessen bilden sich fort

Wer heute beim Roten Kreuz Ausbilder ist, muss sich regelmäßig fortbilden. So kamen vom 18. bis 20. Mai 2012 siebzehn Ausbilder des Betreuungsdienstes aus ganz Hessen zur Landesverstärkung Hessen (LVH-F) des DRK nach Fritzlar, um sich in Sachen Betreuungsdienstausbildung auf den neuesten Stand zu bringen.

Die Betreuungszüge sind neben den Sanitätszügen das zweite Standbein des medizinischen Katastrophenschutzes in Hessen, doch lange Zeit wurde der Betreuungsdienst auch innerhalb des DRK eher stiefmütterlich behandelt. Dass dies der Sache nicht gerecht wird, brachte die designierte stellvertretende Landesbereitschaftsleiterin Jutta Hoffmann auf den Punkt: „Auch wenn der Betreuungsdienst nicht in vorderster Front der Blaulicht-Action steht und nur selten ausrückt, um akut Menschenleben zu retten, handelt es sich doch um eine sehr vielfältige und anspruchsvolle Aufgabe, der nur gut ausgebildete und erfahrene Einsatzkräfte gewachsen sind.“

Dementsprechend breit gefächert waren auch die Inhalte der Ausbilderfortbildung. Die Teilnehmer erfuhren die neuesten Erkenntnisse aus den Bereichen Rhetorik, Methodik  und Didaktik. Ein weiteres Thema war die „Psychosoziale Notfallversorgung“ (PSNV). Ebenfalls wurde über die Bedeutung und Grundlagen der Pressearbeit informiert. Mithilfe von theoretischen und praktischen Lehrproben hatten zudem mehrere Ausbilder die Chance, ihre Ausbildungsinhalte und -methoden durch die anderen Fortbildungsteilnehmer auf Augenhöhe analysieren zu lassen, um so ihrer Unterrichtsgestaltung den letzten Feinschliff zu geben.

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