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Rettungsdienst im Landkreis Emsland rüstet auf

24.03.2010, 15:59 Uhr

Foto: S. Thompson

Neue Defis und neue Rucksäcke

In diesen Tagen werden alle Rettungswagen im Landkreis Emsland mit neuen Defibrillator/EKG-Überwachungseinheiten ausgestattet. Die bisher verwendeten Geräte waren teilweise über 10 Jahre in Betrieb, so dass die Neubeschaffung von insgesamt 11 Geräten notwendig war. Die ausgesonderten Geräte entsprachen nicht mehr dem medizinisch-technischen Stand, um Notfallpatienten optimal versorgen zu können. Durch das Alter der Geräte waren auch der Wartungs- und Reparaturaufwand gestiegen.

Der Landkreis Emsland entschied sich mit den im Rettungsdienst tätigen Hilfsorganisationen DRK Emsland und Malteser Hilfsdienst Papenburg für den Corpuls³ mit Pulsoxymetrie, Kapnographie, 12-Kanal-EKG und automatisch externer Blutdruckmesssung. Nach der Beschaffung von zunächst vier Geräten im Jahre 2008 sind nunmehr alle RTW im Emsland einheitlich ausgestattet. Gleichzeitig wurden alle Notfallrucksäcke des Rettungsdienstes im Emsland erneuert, um auch hier eine einheitliche Ausstattung zu gewährleisten. Eine eigens gegründete Projektgruppe aus erfahrenen Mitarbeitern des Rettungsdienstes Meppen erarbeitete das Konzept und die Ausstattung. Man entschied sich hier für ein Zwei-Rucksack-System, um auch den Anforderungen an ein rückenschonendes Arbeiten der Rettungsassistenten zu entsprechen. Die neuen Rucksäcke sind mit moderner medizinischer Ausstattung bestückt, wie z.B. Demand-Ventile zur Beatmung und EZIO für intraossäre Zugänge.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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