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Rettungsdienst in Dahme-Spreewald bleibt bei Südbrandenburger Johannitern

10.12.2007, 15:41 Uhr

Die Rettungswache in der Kreisstadt Lübben (Foto: A. Berger)

Der Kreistag Dahme-Spreewald hat den Johannitern den Auftrag erteilt, für weitere fünf Jahre den Rettungsdienst im Landkreis durchzuführen. Die Entscheidung sei mit „ganz deutlicher Mehrheit“ gefallen, erklärte Ordnungsdezernent Carl-Heinz Klinkmüller (CDU). Eine Diskussion habe es nicht gegeben. Das Thema sei in den Fachausschüssen intensiv vorberaten worden, so Klinkmüller. Der Kreis Dahme-Spreewald hatte eine Beraterfirma mit der Bewertung der Angebote beauftragt.

Die Johanniter haben sich gegen die Mitbewerber Deutsches Rotes Kreuz, die Malteser und den Arbeiter-Samariter-Bund durchgesetzt. „Alle vier sind fachlich geeignet“, erklärte der Dezernent. Kleine Nuancen hätten schließlich den Ausschlag gegeben. So habe die JUH z.B. deutlicher als die anderen zugesichert, dass der Landkreis keinerlei finanzielle Risiken zu befürchten habe, so der Dezernent.

Seit 2001 betreiben die Johanniter die Rettungswachen Goyatz, Königs Wusterhausen, Lübben und Schulzendorf. In der Gemeinde Leibsch richtete das Landratsamt Lübben zur Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist eine weitere Rettungswache ein und übergab diese am 15. Januar 2004 an die JUH zur Nutzung. Mit Teupitz und Luckau betreiben die Johanniter seit Januar 2005 alle sieben Rettungswachen im Landkreis Dahme-Spreewald. Insgesamt rücken von allen sieben Rettungswachen mit drei integrierten Notarztstandorten drei NEF, drei KTW, 11 RTW und ein Spezial-RTW für die Beförderung von hochinfektiösen Patienten (RTW-I) zu den Einsätzen aus.

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