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Rettungsdienstfortbildung auf THW-Gelände

26.07.2012, 16:28 Uhr

Foto: ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH

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Bielefeld führte „Szenario-Training Trauma“ durch

„Einsatz X-Straße, Chemieunfall, Arbeiter verätzt“ – so lautete die Textmeldung auf dem Pieper des Teams von RTW und NEF beim diesjährigen Szenario-Training Trauma des Rettungsdienstes Stadt Bielefeld. Mehrere Male im Jahr üben die Rettungsdienstmitarbeiter die Handlungsabläufe bei einem Notfallrettungseinsatz unter realen Bedingungen. Der Rettungsdienst der Stadt Bielefeld bietet den Mitarbeitern der verschiedenen Leistungserbringer (Berufsfeuerwehr Bielefeld, ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH, BIEKRA Krankentransport GmbH und URK Haupt) über den Fachbereich Medizin & Rettungswesen des Studieninstitutes Westfalen-Lippe diese Fortbildung nach internationalem Standard an.

Anfang Juli lag der Schwerpunkt des Szenario-Trainings auf dem TraumaManagement. Auf dem Gelände des THW an der Friedrich-Hagemann-Straße wurde dabei die Verätzung eines Arbeiters als Folge eines Chemieunfalles simuliert; die Freiwillige Feuerwehr führte hierzu eine Notdekontamination durch. Aufwendig war das Szenario „Kind in Schacht gestürzt“, bei dem der kleine Patient nicht nur medizinisch versorgt, sondern vom Löschzug der Berufsfeuerwehr erst einmal aus dem Schacht gerettet werden musste. Beim Szenario „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ kam der Koordination der Maßnahmen der medizinischen und der technischen Rettung eine entscheidende Bedeutung für das Outcome des Patienten zu. Das komplexeste Szenario war dem Sponsoring des Omnibusunternehmens Oester-Barkey aus Ummeln zu verdanken. Ein Reisebus konnte für die Simulation eines Busunfalles mit 12 Betroffenen, darunter vier Verletzten, eingesetzt werden. Neben zwei RTW, drei KTW und dem NEF beteiligten sich das DRK mit einem Krankenwagen der SEG sowie die Freiwillige Feuerwehr mit einem Fahrzeug an diesem Massenanfall von Verletzten.

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