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Rettungsdienstmitarbeiter erhalten Corona-Sonderzahlung

17.12.2020, 11:21 Uhr

Foto: S. Drolshagen

Landkreise und Städte in Brandenburg zahlen einmalig 600 Euro


Kommunale Rettungsdienstkräfte in mindestens neun Landkreisen und Städten in Brandenburg erhalten durch jeweilige Tarifverträge mit Ver.di im Dezember 2020 eine zusätzliche steuerfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von 600 Euro. Mit dieser Sonderzahlung sollen die hohen Arbeitsleistungen während der Corona-Pandemie anerkannt werden, erklärt Ralf Franke, Ver.di-Verhandlungsführer.

In Potsdam, Cottbus, Brandenburg/Havel und Frankfurt (Oder) sowie in den Landkreisen Elbe-Elster, Teltow-Fläming, Prigmitz und Uckermark gelte der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes und damit auch ein Corona-Tarifvertrag mit Sonderzahlung, so Franke. Die Gewerkschaft Ver.di hatte mit der Tarifgemeinschaft im DRK-Landesverband einen Tarifvertrag für eine Corona-Sonderzahlung für die Beschäftigten im DRK-Rettungsdienst im Land Brandenburg abgeschlossen. Ein ähnlicher Vertrag wurde auch mit dem ASB-Ortsverband Lübbenau/Vetschau ausgehandelt. Mit der Klinikum Niederlausitz GmbH war im Tarifvertrag vereinbart, dass sich die Entgelte für die Beschäftigten im Rettungsdienst nach den Regelungen des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst richten. Somit erhalten auch alle Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Corona-Prämie. Der bodengebundene Rettungsdienst im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird durch die ASB-Rettungswache Vetschau, den DRK-Rettungswachen Lübbenau, Calau, Großräschen, Lauchhammer und Jannowitz und die Rettungswache Senftenberg der Klinikum Niederlausitz GmbH erbracht. Die Rettungsdienstmitarbeiter in der Luftrettung in Senftenberg erhalten ebenfalls die Corona-Sonderzahlung.

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