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Rettungshunde-Großeinsatz in Berlin

25.05.2010, 11:28 Uhr

Fotos: DRK-KV Berlin-City

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Vermisster wurde nach 10 Minuten Suche gefunden

Am Pfingstsonntag wurde um 7.50 Uhr die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbands Berlin-City durch die Polizei alarmiert. Im 50 km entfernten Lobetal (Landkreis Barnim) wurde seit dem Vorabend ein 82-jähriger demenzkranker Mann vermisst. Bei einem Einsatz mit großem Suchgebiet kommen immer mehrere Rettungshundestaffeln zum Einsatz. Mitalarmiert wurden daher die Staffeln des OV Wittenau und des BRH (Bundesverband für das Rettungshundewesen) Berlin. Vor Ort hatte die Suche bereits mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften der Polizei, Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsdienst begonnen. Auch ein Hubschrauber und Fährtenhunde der Polizei waren im Einsatz.

Nach der Lageeinweisung und Planung der Suche durch Rettungshunde wurden die abzusuchenden Bereiche aufgeteilt. Die Rettungshundestaffeln setzten insgesamt 20 Rettungshundeteams ein. Nach nur 10 Minuten Suche wurde der Vermisste in einem Waldstück am Mechesee bei Lobetal vom Hund „Haldor“ und Clemens Pohle (BRH-Staffel) gefunden. Der Mann befand sich in hilfloser Lage und war orientierungslos, aber nicht in Lebensgefahr. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Um 15.00 Uhr war der Einsatz mit der Rückkehr der Einsatzkräfte in Berlin beendet. (Erbe)

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