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Rettungskräfte bereiten sich auf Nürburgringsaison 2011 vor

23.03.2011, 15:46 Uhr

Fotos: Andreas Semper/DRK-KV AW

Schulungsveranstaltung für die DRK-Ringretter

Am vergangenen Wochenende begann für die Einsatzkräfte vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. die Vorbereitung der kommenden Nürburgringsaison. Armin Link, im DRK-Kreisverband Ahrweiler zuständig für die Organisation des Rettungsdienstes am Nürburgring, lud gemeinsam mit der Nürburgring Automotive GmbH, dem Betreiber der legendären Eifel-Rennstrecke, zur alljährlichen Fortbildungs- und Informationsveranstaltung an den Nürburgring ein. Über 60 Rettungskräfte des DRK-Rettungsdienstes nahmen an den beiden angebotenen Schulungen teil. Vormittags gab Armin Link Nürburgring-spezifische einsatztaktische Grundlagen und aktuelle Neuerungen und Arbeitsabläufe zu den verschiedenen Streckenabschnitten bekannt. Die jährlichen Veränderungen und Anpassungen beruhen auf Erfahrungen und Erkenntnissen vorangegangener Nürburgringsaisons. Die jährlichen Schulungen zu Saisonbeginn dienen der Qualitätssicherung hinsichtlich der rettungsdienstlichen Versorgung von Veranstaltungen am und auf dem Nürburgring sowie der Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung von Veranstaltungsteilnehmern und -besuchern.

Das Nachmittagsprogramm gestalteten Manfred Strack und Peter Simon, innerhalb der Nürburgring Automotive GmbH in der Veranstaltungsleitung und im Streckenmanagement tätig, für die Rotkreuzler. Hier erhielten die Einsatzkräfte Informationen aus erster Hand. Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch kam der für die Rettungskräfte in jedem Jahr sicherlich interessanteste Teil: Die Ausfahrt auf die Grand-Prix-Strecke und die legendäre Nordschleife mit den Einsatzfahrzeugen. Allerdings mussten die Rettungskräfte zwischendurch immer wieder anhalten, um sich von Nürburgring Streckenmanager Simon direkt an Ort und Stelle Veränderungen und aktuelle Neuerungen für die kommende Saison vermitteln zu lassen. Nach fast eineinhalbstündiger Rundfahrt bestand für die Einsatzkräfte die Möglichkeit, die Nürburgring-Grand-Prix-Strecke und das dazugehörige Rettungswegesystem „auf eigene Faust“ zu erkunden. Zum Ende der Veranstaltung erhielt jeder Anwesende eine Teilnahmebescheinigung.

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