Laut einer Studie des Stellenportals kliniken.de fehlen in Berlin auf 1 Mio. Einwohner gerechnet 36 Rettungsassistenten und Rettungssanitäter. Damit führe die Hauptstadt beim Rettungskräfte-Mangel haushoch die Negativ-Skala an. Der Bundesdurchschnitt liege bei 2 gesuchten Rettungskräften pro 1 Mio. Einwohner. Brandenburg habe mit einer Personallücke von etwa 2,5 gesuchten Rettungskräften auf 1 Mio. Einwohner noch zu kämpfen. Geringeren Mangel weise jeweils auf 1 Mio. Einwohner gerechnet Hessen auf (0,8), Baden-Württemberg (0,7), Nordrhein-Westfalen (0,6), Bayern (0,5) und Schleswig-Holstein (0,35). Auch Niedersachsen solle sich auf 0,1 offene Stellen pro 1 Mio. Einwohner nicht ausruhen.
David Fickeisen, Leiter des Stellenportals kliniken.de, möchte mit der aktuellen Analyse des Gesundheitsmarktes auf Missstände und damit einhergehende Gefahren aufmerksam machen: „Ein Bundesland kann niemals genug Rettungskräfte haben. Gerade, wenn so intensive Tage wie Weihnachten oder Sylvester direkt bevor stehen. Dieser schlimme Zustand ist grob fahrlässig. Wir können einfach nur alle hoffen, dass sich die Rettungseinsätze in Grenzen halten werden.“