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Rotes und Grünes Kreuz streiten nach Todesfall

08.04.2008, 09:11 Uhr

Foto: Grünes Kreuz

Wie die österreichische Tageszeitung „Kurier“ meldet, werden in einer anonymen Anzeige an die Staatsanwaltschaft St. Pölten schwere Vorwürfe gegen die Hilfsorganisation Grünes Kreuz erhoben. In dem Artikel heißt es, Mitarbeiter hätten nach einem Arbeitsunfall am Unglücksort zuerst „nachgeschaut“ und dann den Notarzt alarmiert. Da der Patient deshalb verstorben sei, werde jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Das Grüne Kreuz war von einem Betrieb, auf dessen Werksgelände ein Unfall geschah, am Notruf 144 vorbei alarmiert worden. Als Grund gab der technische Leiter der Firma an, keine guten Erfahrungen mit dem Roten Kreuz gemacht zu haben. So hätte man nach einem Herzinfarkt einmal fast 45 Minuten auf den ÖRK-Rettungsdienst gewartet. Den Mitarbeiter des Grünen Kreuzes wird jetzt vorgeworfen, den Notruf viel zu spät ausgelöst und die erste Meldung nicht gleich an die Leitstelle weitergegeben zu haben.

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