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Ruhiger Verlauf der Kieler Woche

27.06.2011, 15:17 Uhr

Fotos: ASB/F. Zanettini

ASB-Sicherheitskonzept hat sich bewährt

Durch das nasskalte Wetter kamen in diesem Jahr weniger Besucher zur Kieler Woche. Insgesamt zählte der ASB daher nur 1.150 Erstversorgungen – rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Das Einsatz- und Organisationssystem des ASB (ASB-EOS) dokumentierte außerdem 266 Transporte mit Rettungs- oder Krankentransportwagen, 22 Notarzt-Einsätze sowie 36 Aufnahmen von Betrunkenen in der Zentralambulanz.

Der ruhige Verlauf der Kieler Woche ist allerdings auch auf das neue Sicherheitskonzept im Veranstaltungsbereich an der Hörn zurückzuführen: Um einen Besucheransturm bei Konzerten zu verhindern, wurde der Bühnenbereich von der Uferpromenade abgetrennt. Außerdem wurde die Anzahl der Besucher begrenzt. Dadurch konnten die Rettungskräfte schneller zu den Patienten gelangen, um sie optimal versorgen zu können. Man habe „von den schlimmen Ereignissen der Loveparade in Duisburg gelernt",  so Hanjo Merkle, Rettungsdienstleiter beim ASB Kiel.

Rund 100 ASB-Sanitäter, -Wasserretter und -Rettungstaucher waren bei der Kieler Woche vom 18. bis 26. Juni 2011 im Einsatz. Sie sorgten für die Sicherheit der drei Millionen Besucher zu Land und auf dem Wasser. Allein die Sanitätshelfer des ASB leisteten in den Tagen ehrenamtlich 2.075 Einsatzstunden. An vier Tagen führte der ASB in drei Hauptabschnitten und einem Nebenabschnitt die Einsatzleitung, darunter auch am Eröffnungs- und Abschlusstag. Außerdem hat der ASB während der Kieler Woche den anderen Hilfsorganisationen und der technischen Einsatzleitung sein Einsatz- und Organisationssystem (ASB-EOS) zur Verfügung gestellt. Mit dem webbasierten System konnten alle Einsatzabschnitte interaktiv miteinander vernetzt werden.

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