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Saarländische Feuerwehren klagen über Personalmangel

24.04.2013, 15:54 Uhr

Foto: H. Scholl

Nachwuchsförderung und Anhebung der Altersgrenze

Der Teletext des Saarländischen Rundfunks berichtet heute, dass die Freiwilligen Feuerwehren durch Personalmangel zunehmend Löschbezirke (LBZ) zusammenlegen müssen. Deshalb werde bis Ende des Jahres im Saarland eine Reduktion von bis zu 14 LBZ zu erwarten sein. Landesbrandinspekteur Bernd Becker führt weiter aus, dass die Feuerwehren zunehmend Personalmangel und Nachwuchssorgen hätten, wovon größere und kleinere Städte und Gemeinden gleichermaßen betroffen seien. Zurzeit sind 11.700 Feuerwehrangehörige in 340 LBZ im Saarland aktiv. Auch hätte die Einsatzfrequenz zugenommen, was noch erschwerend hinzukommt.

Vor diesem Hintergrund soll die Altersgrenze für den aktiven Dienst in den saarländischen Feuerwehren von derzeit 63 Jahren auf das 65. Lebensjahr erhöht werden, wozu heute ein entsprechender Gesetzentwurf in den Landtag des Saarlandes eingebracht wurde. Aber auch die Förderung des Nachwuchses soll im Saarland zunehmend gefördert werden. So sollen Gruppen für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren eingerichtet werden, um diese für das Engagement in der Feuerwehr zu begeistern. Frühestens ab dem 8. Lebensjahr soll den Kindern die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr offen stehen. (Scholl)

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