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Saarländischer Rettungsdienst ist gut besetzt

05.09.2017, 11:22 Uhr

Foto: H. Scholl

Kaum Personalausfälle und wenig Überstunden


Im Saarland konnten die Rettungswagen im vergangenen Jahr insgesamt 1.778 Stunden der vereinbarten Regelvorhaltezeit von 418.266 Stunden durch Personalausfälle nicht besetzt werden. Dies entspricht einer Abmeldequote von 0,43%. Bei den Notarzteinsatzfahrzeugen entspricht die Abmeldequote 0,18% (225 von 122.725 Stunden) und bei den Krankentransportwagen ca. 6% (10.441 von 171.782 Stunden). Der Anteil der im saarländischen Rettungsdienst geleisteten Überstunden in Relation zu den Gesamtpersonalstunden liege bei 0,53 v.H., der Anteil der Mehrarbeitsstunden bei 1,71 v.H. (6.895 Überstunden und 22.196 Mehrarbeitsstunden). Dies geht aus einer Antwort des Landtags auf eine Anfrage des Abgeordneten Dennis Lander (Die Linke) zu den Arbeitsbelastungen der Beschäftigten im Rettungsdienst im Saarland hervor (Drucksache 16/88).

Die Landesregierung sieht daher auch keine Notwendigkeit für eine strukturelle Nachpersonalisierung im saarländischen Rettungsdienst. Die personelle Besetzung der Rettungsmittel entspreche den rechtlichen Vorgaben, sei adäquat zu den Aufgaben und diene dem Anspruch, flächendeckend einen leistungsfähigen und wirtschaftlichen Rettungsdienst sicherzustellen. Durch den Rückgang des Ehrenamtes und die rückläufigen FSJ-Zahlen unterliege die Personalsituation aber einem ständigen Wandel. Darüber hinaus müssten in den nächsten drei Jahren die hauptamtlichen Stellen erhöht werden, um tarifvertragliche Arbeitszeitverkürzungen zu kompensieren.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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