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Seenotkreuzer am Oberrhein

06.10.2011, 12:07 Uhr

Foto: DGzRS

„John T. Essberger“ in Speyerer Museum

Einer der größten Seenotkreuzer der DGzRS ist nun fernab der Küste im „Technik Museum Speyer“ für Besucher zugänglich. Die „John T. Essberger“ wurde am gestrigen Mittwoch, 5. Oktober 2011, zur Besichtigung freigegeben. Gut vier Monate nach der Überführung des 44 Meter langen Schiffes von der Ostsee nach Rheinland-Pfalz sind nun nahezu alle Bereiche an Bord für Besucher geöffnet. Fast alles ist noch an seinem Platz wie vor 36 Jahren, so als könnte der Seenotkreuzer jederzeit wieder zum Einsatz auslaufen, stünde er nicht im südwestlichen Speyer. Von der Brücke über das Bordhospital und die Kammern der Rettungsmänner bis zum Maschinenraum erhalten die Besucher Eindrücke vom Alltag der Retter.

Von Großenbrode bei Fehmarn bis in den Duisburger Außenhafen war der Seenotkreuzer auf eigenem Kiel unterwegs. Aufgrund des unvorhersehbar extremen Niedrigwassers des Rheins hatten Transportexperten den Seenotkreuzer dort auf einen flachgehenden Schwimmponton verladen. Zeitgleich zur Eröffnung seines neuesten Exponats gibt das Museum das Buch „Seenotkreuzer auf seiner letzten Reise“ heraus. Das Buch ist zum Preis von 6,95 Euro (inkl. ein Euro zugunsten der DGzRS) im Museum und Online-Shop erhältlich.

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