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Sicherheitskonzepte am neuen Nürburgring

15.11.2010, 16:51 Uhr

Foto: DRK-KV-AW

Fortbildungsveranstaltung vor Ort ermöglichte direkten Erfahrungsaustausch

Zu einer Fortbildungsveranstaltung trafen sich die Organisatorischen Leiter (OrgL) und die Leitenden Notärzte (LNA) des Landkreises Ahrweiler am vergangenen Samstag am Nürburgring. Ziel der Fortbildung war der direkte Informationsaustausch mit den Verantwortlichen vor Ort und das Kennenlernen der Sicherheitskonzepte am neuen Nürburgring. Den Anfang machte am Vormittag Manfred Strack, bei der Nürburgring Automotive GmbH zuständig für die Veranstaltungsleitung. Strack blickte auf die vergangene Saison zurück. Die durchgeführten Großveranstaltungen wurden detailliert ausgewertet, nachbesprochen und Vorschläge für die nächste Saison erarbeitet. Ziel aller Beteiligten ist es, die Sicherheit der Zuschauer stets zeitgemäß gewährleisten zu können. Um dieser verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden, ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch erforderlich.

Oliver Schmitt, Technischer Leiter des Lindner-Hotels am Nürburgring, stellte im Anschluss die Gefahrenabwehrplanung vom Tagungs- und Kongresshotel, vom Eifeldorf und vom Lindner Ferienpark vor. Gerne ließ sich Schmitt von den anwesenden Experten im wahrsten Sinne des Wortes „in die Karten schauen“ und erklärte anhand des Gefahrenabwehrverzeichnisses, das zur Einsicht auslag, den Sachstand der Gefahrenabwehrplanung für die Lindner Hotels. Die umfangreiche Vorplanung für einen möglichen Zwischenfall beeindruckte seine Zuhörer sehr. Ein Rundgang durch das Kongresshotel mit der Begehung der Rettungswege und der Darstellung sicherheitsrelevanter Einrichtungen beendete am frühen Nachmittag seinen Vortrag. Danach ging es direkt auf der anderen Straßenseite in den Neubauten am Nürburgring weiter. Hier erklärte Markus Klein vom Gebäudemanagement der Nürburgring Automotive GmbH die technischen Besonderheiten und Fluchtwege in den Neubauten. Um viele Erfahrungen und einiges an Wissen reicher verließen die Führungskräfte des Bevölkerungsschutzes am späten Nachmittag den Nürburgring. Alle Beteiligten vereinbarten, auch zukünftig weitere Gespräche zu führen, um weiterhin eine größtmögliche Sicherheit der Besucher am Nürburgring planen zu können.

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