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Sparen durch Arbeitszeiterhöhung

23.01.2009, 13:33 Uhr

Foto: R. Schnelle

Defizit im Leonberger Rettungsdienst

Dem DRK-Rettungsdienst im baden-württembergischen Leonberg fehlen derzeit 1,1 Mio. Euro in der Kasse. Wie der DRK-Kreisvorsitzende Michael Steindorfner vor der Presse bestätigte, würden für das Jahr 2008 insgesamt 5,8 Mio. Euro benötigt – nach 4,2 Mio. Euro für das Vorjahr. Steindorfner begründete diese deutliche Kostensteigerung mit den erhöhten Treibstoffpreisen und den jüngsten Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst. Nun wird mit den Krankenkassen verhandelt. Diese zeigen sich prinzipiell kompromissbereit, sehen aber Schwierigkeiten, einen solchen Kostenanstieg „in der aktuellen Gesundheitspolitik“ unterzubringen. Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten soll deshalb einen Ausweg zeigen.

Ein möglicher Sparansatz ist bereits ins Auge gefasst: So soll die Arbeitszeit der Rettungsdienstmitarbeiter, die in einer ausgegliederten DRK-Rettungsdiensttochter beschäftigt sind, verlängert werden. Derzeit arbeiten sie 40 Stunden in der Woche, 45 hat bereits der Betriebsrat angeboten. Auf 48 wollen die Kassen gehen. Die Rettungsdiensttarife in Leonberg betragen derzeit 240,- Euro für einen RTW-, 130,- Euro für einen Notarzt- und 48,25 Euro für einen KTW-Einsatz. (POG)

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