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Stadt Krefeld künftig Kernträger in Telenotarztregion „Niederrhein“

26.10.2023, 09:54 Uhr

Foto: K. von Frieling

Örtliche Leitstelle bietet beste Voraussetzungen


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die flächendeckende Einführung des Telenotarztsystems in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht. Damit haben das Gesundheitsministerium, die Vertreter der Krankenkassen, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Ärztekammern auch den Grundstein für eine telenotfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung am Niederrhein gelegt.

Im Jahr 2022 haben sich dazu die Kreise Kleve, Viersen und Wesel sowie die Städte Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach zu einer Interessengemeinschaft formiert. Seitdem wurden die Anforderungen des Telenotarztsystems in mehreren Sitzungen der gebildeten Steuerungsgruppe festgelegt. Unter der Moderation des Kreises Kleve wurde die Stadt Krefeld als Kernträger bestimmt. Folglich wird in Krefeld der Standort für die Telenotarztzentrale dieser Trägergemeinschaft errichtet. Die dortige Integrierte Leitstelle aus dem Jahr 2016 bietet die technischen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Realisierung des Telenotarztprojektes.

Weiterführend wird die öffentlich-rechtliche Vereinbarung als Grundlage der Projektierung und Umsetzung erstellt und den Gremien der mitwirkenden Gebietskörperschaften zur Entscheidung vorgelegt. Nachdem diese Handlungsgrundlage erstellt und offene Fragen bezüglich Organisation, Ausbildung und technischer Ausstattung geklärt wurden, soll das Telenotarztsystem zeitnah in den Probebetrieb übergehen.

Mehr zum Thema Telenotfallmedizin erfahren Sie beim 1. Forum Telemedizin im Rettungsdienst.

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