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Start frei für „Christoph 80“ in Weiden/Oberpfalz

31.03.2011, 23:30 Uhr

Foto: DRF Luftrettung

Ausbau der Luftrettung in Bayern schreitet voran

Mit der Indienststellung von „Christoph 80“ in Weiden i. d. Oberpfalz hat heute der 13. Rettungshubschrauber in Bayern seinen Flug- und Einsatzbetrieb aufgenommen. „Die Retter in der nördlichen Oberpfalz haben damit einen weiteren leistungsstarken Partner zur Seite, um schwer Verletzten und akut erkrankten Notfallpatienten schnell und sicher Hilfe zu leisten“, sagte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Mit dem Betrieb des neuen RTH wurde die DRF Luftrettung am 22. Oktober vergangenen Jahres vom dafür zuständigen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz beauftragt. Der rot-weiße RTH vom Typ EC 135 ist am Flugplatz Latsch bei Weiden i. d. Oberpfalz stationiert und täglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit.

„Christoph 80“ wird in der nördlichen Oberpfalz und den angrenzenden Regionen den bodengebundenen Rettungsdienst sowie die Berg- und Wasserrettung bei der präklinischen Versorgung von Notfallpatienten unterstützen. Die Einsätze werden durch die Rettungsleitstelle – künftig Integrierte Leitstelle – Nordoberpfalz in Weiden koordiniert. „Christoph 80“ wird von drei Piloten der DRF Luftrettung geflogen und mit fünf Rettungsassistenten/HEMS Crew Member (HCM) des ZRF Nordoberpfalz sowie 16 Notärzten der Kliniken Weiden i. d. Oberpfalz und St. Marien Amberg besetzt. Durch die Stationierung von „Christoph 80“ in der Region Weiden i. d. Oberpfalz mit einem Einsatzradius von 60 km kann die „schnelle Hilfe aus der Luft“ zeitnah in die Rettungsdienstbereiche Nordoberpfalz (Landkreise Neustadt a. d. Waldnaab, Tirschenreuth, Stadt Weiden i. d. OPf.) und Amberg (Landkreise Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Stadt Amberg) gebracht werden. Üblicherweise können natürlich auch Sekundärtransporte zwischen Kliniken durch den neuen RTH erfolgen.

Mit Weiden i. d. Oberpfalz setzt die DRF Luftrettung an 31 Stützpunkten in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Intensivtransport ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus setzt die DRF Luftrettung drei eigene Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. (Scholl)

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