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Studie untersucht Einsätze der Gemeindenotfallsanitäter

25.09.2019, 15:35 Uhr

Foto: K. von Frieling

Projekt wird mit 1,1 Mio. Euro gefördert


Ob und wie Gemeindenotfallsanitäter dazu beitragen, die Belastung von Notaufnahmen und Rettungsdiensten zu verringern, untersucht jetzt ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Oldenburg. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) fördert das Vorhaben „Inanspruchnahme, Leistungen und Effekte des Gemeindenotfallsanitäters (ILEG)“ mit 1,1 Mio. Euro. An dem Projekt beteiligt sind neben der Universität Oldenburg auch die Universitäten Aachen, Maastricht und Magdeburg.

Mit dem neuen Vorhaben wird untersucht, wie sich die Inanspruchnahme von Rettungsdiensten und Notaufnahmen durch den Einsatz von Gemeindenotfallsanitätern tatsächlich geändert hat. Auch wie die Versorgung der Patienten konkret abläuft – von der ersten Meldung in der Leitstelle bis hin zur möglicherweise stattfindenden Behandlung in einer weiterversorgenden Einrichtung – ist Teil der Studie. Zudem soll in Erfahrung gebracht werden, in welchen Fällen die Gemeindenotfallsanitäter zum Einsatz kamen und welche Leistungen erbracht wurden. Dafür sollen ab Januar 2020 etwa tausend Patienten in den vier Kommunen Stadt Oldenburg, Landkreis Ammerland, Landkreis Vechta und Landkreis Cloppenburg zu ihren Erfahrungen befragt werden. Außerdem soll nachverfolgt werden, wie die Behandlung nach dem Einsatz der Gemeindenotfallsanitäter weiterging. Damit soll erfasst werden, ob die Einschätzungen von Leitstellendisponenten und Gemeindenotfallsanitätern richtig waren. Ziel ist, aus diesen Erkenntnissen Leitlinien ableiten zu können.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2019
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