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Telenotarzt-Dienst verbessert Notfallversorgung

28.06.2016, 10:00 Uhr

Fotos: P3 telehealthcare

Bundesgesundheitsminister Gröhe zu Besuch in Aachen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte am gestrigen Montag die Hauptfeuerwehrwache der Aachener Feuerwehr, um sich über den Telenotarzt-Dienst zu informieren, der dort vor über zwei Jahren in den Regelrettungsdienst der Stadt Aachen integriert wurde und nun kurz vor der Ausweitung auf die Großregion Aachen steht. Bundesgesundheitsminister Gröhe zeigte sich begeistert: „Telemedizin birgt ganz handfeste Möglichkeiten, die medizinische Versorgung weiter zu verbessern. Wir wollen, dass die Vorteile der Telemedizin möglichst schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Dafür ist der Telenotarzt in Aachen ein gutes Beispiel. Mit dem E-Health-Gesetz machen wir Tempo. Ärzte, Kassen und Industrie stehen jetzt gleichermaßen in der Pflicht, die gesetzlichen Vorgaben im Sinne der Patienten zügig umzusetzen.“ Auch Jürgen Wolff, Leiter der Feuerwehr Aachen, erklärte: „Der Telenotarzt ist voll integriert in unser tägliches Tun. Er hat sich in jeder Hinsicht bewährt und macht uns in unserer Arbeit flexibel. Mit dem Telenotarzt sind wir bestens für die Zukunft gewappnet.“

Der Telenotarzt-Dienst, der von dem Aachener Unternehmen P3 telehealthcare betrieben wird, bietet Rettungsdiensten die Möglichkeit, jederzeit einen Notarzt in einen Einsatz telemedizinisch dazu zu schalten und stellt die Echtzeitübertragung von Vitaldaten, Fotos und Videos sicher. Aachen startete als erste Stadt Deutschlands im April 2014 den Betrieb des Telenotarzt-Dienstes und ist damit Vorreiter.

Mehr zum Telenotarzt-Dienst in Aachen lesen Sie auch in der aktuellen RETTUNGSDIENST.

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