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Telenotarzt für Nordrhein-Westfalen

18.11.2010, 09:07 Uhr

„Knappe Ressource Notarzt“ zur Verfügung stellen, wenn kein Notarzt vor Ort ist

Die zunehmende IT-Vernetzung der mobilen Arbeitswelt hilft dem Rettungsdienst, die Notfallversorgung zu verbessern. Das vom Förderprojekt Med-on@-ix entwickelte innovative Telenotarzt-System wird ab 2012 in Nordrhein-Westfalen online gehen und fünf unterschiedliche Rettungsdienstbereiche an die Telenotarzt-Zentrale in Aachen anschließen. Auf der Medica 2010 in Düsseldorf präsentierten Med-on@-ix und sein Nachfolgeprojekt „TemRas – Telemedizinisches Rettungsassistenzsystem“ gestern ihre Entwicklungen.

„Rettungsdienst heißt vor allem Informationsmanagement“, sagt Dr. Max Skorning, Notarzt in der Stadt Aachen und Projektmitarbeiter des Uniklinikums Aachen. „Wir brauchen neue und innovative Konzepte, so dass wir jene Technologien, die wir wie selbstverständlich im Alltag nutzen, um immer und überall erreichbar zu sein, auch dann nutzen können, wenn es darum geht Menschenleben zu retten.“ Nach 500 erfolgreichen Einsätzen des Telenotarztes zur Unterstützung von Rettungskräften in der Stadt Aachen wird das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Initiative SimoBIT – Sichere Anwendung der mobilen IT in Mittelstand und Verwaltung – geförderte Projekt Med-on-@-ix erfolgreich abgeschlossen.


Gestern wurde der Staffelstab offiziell an das Nachfolgeprojekt „TemRas – Telemedizinisches Rettungsassistenzsystem“ auf der Medica in Düsseldorf übergeben. Damit wird die erfolgreiche Arbeit des Aachener Konsortiums fortgesetzt: Unter der Leitung des Lehrstuhls für Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH Aachen wird das bestehende Konsortium mit 3M als neuen Partner das Folgeprojekt „TemRas – Telemedizinisches Rettungsassistenzsystem“ realisieren. TemRas ist eines der Gewinnerprojekte im Forschungswettbewerb InnoMeT.NRW und wird bis 2013 vom NRW-Landesministerium für Innovation gefördert.

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