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Tiroler Rettungssystem

18.01.2012, 09:53 Uhr

Foto: ÖRK

Gerüchte über Kostenexplosion

Die Kosten für das neue Tiroler Rettungssystem, das Mitte des vergangenen Jahres in Kraft getreten ist, sind plötzlich in den Mittelpunkt einer heftigen politischen Debatte gerückt. Der Streitpunkt: Statt der kalkulierten 29, 4 Mio. Euro werden offenbar mehr als 35 Millionen benötigt. Wie aus einem Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ hervorgeht, erklärte Bürgerforum-Klubchef Bernhard Ernst, dass das Bundesland Tirol bislang einen Sonderzuschuss von drei Mio. Euro habe gewähren müssen und im März noch einmal 1,5 Mio. Euro überweisen werde, damit der Rettungsdienst über die Runden komme.

Gesundheits-LR Bernhard Tilg (VP) verweist hingegen auf eine Umstellung der Zahlungen. ÖRK-Geschäftsführer und Aufsichtsrat in der Rettungsdienst-Gesellschaft, Thomas Wegmayr, verweist hingegen auf den Investitionsbedarf auf Grund der Umstellung. Im März/April liege die Schlussrechnung vor, da werde man sehen, wie viel die Umstellung gekostet hat. Für Wegmayr gibt es darüber hinaus Mehrkosten, die nicht nur durch Einsparungen und Optimierungen abgedeckt werden könnten: „Wir erbringen zweifellos Mehrleistungen. Mit dem Land wurde vereinbart, dass diese abgegolten werden.“ (POG)

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