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TV-Tipp 2: Doku-Reihe zur Medizingeschichte

24.10.2005, 13:36 Uhr

Foto: WDR

"Auf Leben und Tod – Sternstunden der Medizin"

Mit der Folge "Tödliche Keime" startet heute um 21.45 Uhr die vierteilige Dokumentation "Auf Leben und Tod – Sternstunden der Medizin". In den jeweils 45-minütigen Teilen wird ein Porträt der Heilkunst und ihrer herausragenden Forscherpersönlichkeiten gezeichnet. Mit einem ungewöhnlichen Konzept gelingt es, die enorme Fülle von Themen der Medizingeschichte zu strukturieren und für das Publikum begreifbar zu machen.

In jeder Folge steht einer der vier Lebensabschnitte des Menschen im Mittelpunkt – mit den für diesen Abschnitt typischen Risiken für Leib und Leben. Roter Faden der Reihe ist eine Gartenparty, auf der vier Generationen einer Familie versammelt sind. Alle Familienmitglieder haben lebensbedrohliche Krankheiten überstanden. Ihre medizinischen Schicksale führen das Publikum zurück zu den Sternstunden der Medizin, ohne die sie nicht hätten überleben können.

Die Sternstunden der Medizin werden in der Serie mit Mitteln des Spielfilms szenisch rekonstruiert, zum Teil an den Originalschauplätzen wie dem Gartenhaus Edward Jenners in Berkeley, der ersten Impfstation der Geschichte. Einzigartiges, bislang unveröffentlichtes Archivmaterial führt die Zuschauer zu den filmischen Meilensteinen der Medizingeschichte: Sie sehen erstmalig gezeigte Bilder von den Anfängen der Ultraschall-Technologie aus den Jahren 1930 und 1950, das älteste Filmmaterial zur Fertigung von Prothesen aus dem Jahr 1918 oder früheste filmische Einblicke in die Tuberkulose-Therapie mit Bildern aus den Licht- und Luftsanatorien der 1930er Jahre.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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