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Unwetterwarnungen für den Bevölkerungsschutz

06.05.2008, 11:08 Uhr

Foto: BBK

Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), und Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), unterzeichneten am 30. April einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel, eine verbesserte Einbeziehung der Leistungen des Deutschen Wetterdienstes für die Anforderungen an den Bevölkerungsschutz der Zukunft zu nutzen. Der DWD liefert zentrale meteorologische und klimatologische Daten, die das BBK für Risikokartierungen und Risikobewertungen nutzen kann.

Die Vereinbarung ermöglicht dem BBK, mit den Datensätzen zu verschiedenen Unwetterszenarien die klimabedingten Gefahren für Deutschland zu analysieren und zu beurteilen. „Das BBK hat einen Partner gewonnen, der in Zeiten von Klimaveränderungen und wetterbedingten Katastrophen unverzichtbare Leistungen für den Bevölkerungsschutz bereitstellt. Dies ermöglicht uns, mögliche Risiken hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und Maßnahmen zur Bewältigung zu entwickeln“, sagte Unger.

Das BBK nutzt die amtlichen Warnungen des DWD für die Risikoanalyse und Risikobewertung vor allem in den Bereichen des Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums von Bund und Ländern (GMLZ) sowie im Bereich des deutschen Notfallvorsorge- und Informationssystems deNIS II plus. Ebenso werden die amtlichen Warnungen des nationalen Wetterdienstes für die Warnung der Bevölkerung vor Unwettergefahren verwandt.

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