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Vorsichtung durch ersteintreffende Rettungsmittel

22.06.2009, 12:21 Uhr

Foto: T. Leonhardt

MANV-Übung im Kreis Bergstraße

Der südhessischen Kreis Bergstraße führte am vergangenen Samstag in Birkenau ein Wiederholungsseminar für Leitende Notärzte in Kombination einer anspruchsvollen Übungslage zum MANV durch. Nach einem theoretischen Fortbildungsblock am Vormittag rund um das Thema MANV begann ab 13.30 die Übungslage mit Einsatzkräften und Einsatzmitteln aus der Metropolregion Rhein-Neckar sowie einer Einsatzeinheit aus dem Saarland.

 

Auf einer Kreisstraße stürze in Reisebus in einer Kurve um und erfasste einen Pkw. Es ereignete sich ein Folgeunfall mit vier weiteren Pkw und einem Lkw. In der Nähe des Übungsortes stürzte ein zweisitziger Schulungshubschrauber ab. Insgesamt 48 Patientendarsteller mussten im Rahmen der Übung erstversorgt, technisch und medizinisch gerettet sowie real transportiert werden.

 

Erstmalig im Kreis Bergstraße wurde die Systematik der „Vorsichtung“ durch die ersteintreffenden Rettungsmittel erprobt und evaluiert. An der Erprobung der Vorsichtung nahm als First Responder auch ein besonders geschultes Team der Feuerwehr Birkenau teil. Im Gegensatz zu bisherigen Übungen rückten die Rettungsmittel und Einheiten von realen Rettungswachenstandorten aus. IM EINSATZ wird ausführlich über die Gesamtveranstaltung und die Ergebnisse der Evaluierung berichten.

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