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Warnstreik in Spree-Neiße

05.09.2013, 10:21 Uhr

Fotos: Ver.di

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Falck hat neue Gespräche angeboten

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat im Rettungsdienst im Spree-Neiße-Kreis gestern alle drei KTW bestreikt. Die 10 RTW und drei NEF im Rettungsdienstbereich waren gemäß einer Auflage des Landesarbeitsgerichts (LAG) Berlin-Brandenburg von dem Streik ausgenommen. An der Streikkundgebung beteiligten sich nach Angaben von Ver.di mehr als 40 Mitarbeiter der Falck Kranken-Transport Herzig GmbH. Die Gewerkschaft bewertete den Ausstand deshalb als erfolgreich.

Immerhin habe das LAG (Az. 13 Ta 1540/13 vom 13. 9. 2013) keine Veranlassung gesehen, den Warnstreik pauschal zu untersagen. In dem Beschluss des LAG heißt es, es sei nicht ersichtlich, dass Ver.di unzulässige Streikziele verfolge. Die von Falck in seiner Beschwerde angeführten Ziele des Ausstands wie die Kommunalisierung des Rettungsdienstes oder die Durchsetzung individueller Ansprüche seien keine Absicht des Streiks. Sie dienten lediglich der Erläuterung der Ursachen und der Motivation für den Arbeitskampf. Ver.di kündigte gleichzeitig an, in dieser Woche keine weiteren Warnstreiks mehr durchzuführen. Falck hat indes bereits für Freitag, 13. September, neue Gespräche angeboten. (POG)

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