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Waschgarage im Rettungswachenneubau nutzt Regenwasser

18.10.2022, 09:59 Uhr

Timm Mathis (Geschäftsführer ZRF Saar), Torsten Lang (Staatssekretär Innenministerium), Udo Recktenwald (Verbandsvorsteher ZRF Saar), Christian Volz (Geschäftsführer DRK-KV St. Wendel), Karl-Josef Scheer (Bürgermeister der Gemeinde Freisen) (Foto: ZRF Saar)

Spatenstich im saarländischen Freisen


Die Rettungswache 6/9 in Freisen im saarländischen Landkreis St. Wendel wurde 1981 mit einem Krankenwagen in der Gemeinde für Not- und Verkehrsunfälle gegründet und befand sich anfangs in einem Privathaus. Später konnte die Rettungswache in einen Funktionsbau im Gewerbegebiet in der Zennwies bezogen werden, wo ein Rettungswagen rund um die Uhr stationiert ist. Zwischenzeitlich konnten Unterbringung, Platzbedarf und Sozialräume angepasst werden. Allerdings können die Ansprüche an ein modernes Hygienemanagement heute nur noch eingeschränkt sichergestellt werden, wodurch ein Neubau der Wache notwendig wurde. Mit der notwendigen Modernisierung ist auch eine Optimierung des Standortes geprüft worden, wo eine moderate Verlagerung des Standortes als sinnvoll erschienen ist. Dazu wurde mit der Unterstützung der Gemeinde Freisen ein geeignetes Grundstück im Gewerbegebiet des Ortsteils Grügelborn gefunden, das zudem verkehrsgünstiger und zentraler im Versorgungsgebiet der Rettungswache liegt.

Am vergangenen Freitag gaben Vertreter der Politik, des ZRF Saar und des DRK nun den formalen Startschuss für die Baumaßnahme. In seinem Grußwort hob der Verbandsvorsteher des ZRF Saar, Udo Recktenwald, die außergewöhnlich gute Kooperation mit der Gemeinde Freisen hervor und dankte Bürgermeister Karl-Josef Scheer. Innenstaatssekretär Torsten Lang unterstrich dabei die Bedeutung einer flächendeckenden Versorgung und einer stetigen Weiterentwicklung, während Bürgermeister Scheer abschließend die Bedeutung der Rettungswache Freisen für die Bürger in der Region herausstellte. Mit der Fertigstellung ist im Laufe des zweiten Halbjahres 2023 zu rechnen, womit neben Sozial- und Ruheräumen, ausreichende Lagerfläche und eine moderne Desinfektionsmöglichkeit zur Verfügung stehen werden. Darüber hinaus bietet der Neubau eine Waschgarage mit Regenwassernutzung zur Unterbringung des Einsatzfahrzeuges. Für den 150 qm großen Neubau werden Kosten von 690.000 Euro veranschlagt, die vom Land und den Landkreisen bezuschusst werden. Als Bauherrin fungiert die Rettungsdienst-Logistik und Service GmbH, ein Tochterunternehmen des ZRF Saar. Von der Rettungswache Freisen des DRK-Kreisverbandes St. Wendel werden pro Jahr rund 1.200 Einsätze absolviert. Zum Einsatzgebiet des RTW 69/31 gehören neben Freisen auch die Gemeinden Namborn, Nohfelden und Oberthal.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2022
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