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Wasserwacht warnt vor Sprung in Gewässer

02.08.2005, 09:22 Uhr

Foto: M. Leitner

Komplizierte Armfraktur nach Wasserfall-Sprung

Eine komplizierte Armfraktur zog sich ein zu mutiger Badegast am Samstag bei einem Sprung in den oberen Gumpen des Wasserfalls am Königssee zu, da er im Fall teilweise die Felswand berührt hatte. Die Wasserwacht Berchtesgaden übernahm die Erstversorgung und den Transport des Verletzten über den See.

Mit Unterstützung seiner Freunde erreichte der Patient noch selbst das Seeufer, wo er von der Wasserwacht Berchtesgaden erstversorgt und im Anschluss mit dem Rettungsboot zur Seelände transportiert wurde.

Ein zufällig anwesender Notarzt versorgte den Verletzten weiter, bevor er mit einem Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Wasserwacht im BRK warnt Badegäste vor vermeintlich ungefährlichen Sprüngen von Bäumen oder Felswänden in Gewässer! Oft können die Tiefe des Wassers und der Abstand zu Hindernissen von oben nicht genau eingeschätzt werden. Viele waghalsige Sprünge endeten in der Vergangenheit mit schlimmen Verletzungen, da das Wasser zu flach war oder die Springer bereits im Fall mit Hindernissen kollidierten.

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