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Wegen Vulkan-Wolke kurzzeitiges Flugverbot für DRF-Rettungshubschrauber

16.04.2010, 13:08 Uhr

Foto: DRF Luftrettung

ADAC- und Bundes-Maschinen weiter im Einsatz

Wegen des Ausbruchs des isländischen Vulkans Eyjafjalla und einer damit verbundenen Staubwolke über Nordeuropa, die auch Teile Deutschlands überquert, kam es zu zahlreichen Luftraumsperrungen über Deutschland. Die DRF Luftrettung hat am Morgen aus Sicherheitsgründen ihre Intensivtransporthubschrauber (ITH) und Rettungshubschrauber (RTH) ab Stuttgart in Richtung Norden komplett stillgelegt, da nicht genau feststand, ob die Aschepartikel in den Triebwerken der Hubschrauber zu Beschädigungen führen könnten, wie eine Sprecherin mitteilte. Am späten Vormittag wurde diese Sicherheitsmaßnahme für Notfalleinsätze wieder aufgehoben, allerdings werden von der DRF Luftrettung Intensivverlegungstransporte über längere Strecken nach Norden weiterhin nicht durchgeführt.

Die ADAC-Luftrettung teilte heute mit, dass Einsätze ihrer Luftrettungsmittel von der Aschewolke derzeit nicht betroffen sind, da sich die Partikel aufgrund einer stabilen Luftschichtung in Höhen zwischen 1.800 und 7.500 m bewegen, während die ITH und RTH aktuell bei ihren Einsätzen nicht höher als 1.000 Fuß, also 300 m, über dem Boden fliegen und ein uneingeschränkter Flug- und Einsatzbetrieb stattfindet. Gleiches gilt auch für die 12 orangenfarbenen Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes, die ebenfalls ohne jede Einschränkung eingesetzt werden, wie ein Sprecher der Bundespolizei um 12.00 Uhr mitteilte. (Scholl)

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