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Wenn aus Rettungsdienst-Mitarbeitern Journalisten werden

04.10.2006, 09:30 Uhr

In der vergangenen Woche zeigte der NDR im Rahmen der Sendung „Zapp“ einen Beitrag über fragwürdige Methoden von Journalisten und denen, die sich als solche ausgeben oder dafür halten (der gesamte Beitrag hier als Real-Video; Länge: 9.28 Minuten). Darin geht es u.a. um die so genannten Leser-Reporter der „Bild“-Zeitung, aber auch um Mitglieder von Rettungsteams, die während ihres Einsatzes Fotos machen und diese an die Medien verkaufen oder im Internet veröffentlichen. So bestehe im Falle des Transrapid-Unglücks vom 22. September 2006 der dringende Verdacht, dass die Fotos vom Abtransport der Leichen von Rettungsdienst-Mitarbeitern gemacht worden sind.

Dargestellt wird in dem Beitrag auch das Vorgehen eines Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek, der im Hauptberuf Journalist sei. So tauchten Fotos und Detailinformationen von Einsätzen, bei denen er als Feuerwehrmann vor Ort gewesen sei, zum einen auf der Homepage der Feuerwehr, zum anderen aber auch in Regionalzeitungen auf. Ein Vorgehen, das die Polizei sehr ärgert. Die Feuerwehr Schwarzenbek hat inzwischen eine Stellungnahme zu dem NDR-Beitrag veröffentlicht (hier).

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