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Wer gibt welche Medikamente im Rettungsdienst?

21.05.2021, 12:14 Uhr

Foto: iStock

Umfrage zum Aus- und Fortbildungsbedarf


Im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Medizinpädagogik an der Hochschule Döpfer in Köln untersucht Daniel Finke die Bereitschaft zur eigenständigen Medikamentengabe von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern sowie Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten in Deutschland. Ziel der Arbeit ist herauszufinden, welche Faktoren die eigenständige Medikamentengabe beeinflussen und welche Rückschlüsse sich daraus auf den Aus- und Fortbildungsbedarf des Rettungsdienstpersonals ableiten lassen. Im Fokus der Betrachtung liegen hierbei Einflüsse wie das Beschäftigungsverhältnis oder die Art des Qualifikationserwerbs. Da sich die Erhebung über das gesamte Bundesgebiet erstreckt, können eventuell auch Erkenntnisse über lokale Unterschiede erlangt werden.

Gerade in Bezug auf die aktuelle Änderung des Notfallsanitätergesetzes soll somit nicht nur eine weitere Verbesserung der präklinischen Versorgung erreicht, sondern auch die Anwendersicherheit gesteigert werden. Ein weiterer Aspekt der Arbeit ist, neben den Einflüssen aktueller Leitlinienempfehlungen der Fachgesellschaften auch zu rettungsdienstlicher Forschung aus den „eigenen Reihen“ beizutragen und Anknüpfpunkte für weitere Forschungsfragen zu bieten. Zur Bearbeitung der Fragen werden ca. 10 Minuten benötigt. Die Umfrage steht noch bis zum 31. Mai 2021 zur Verfügung und ist anonym. Eine Zuordnung der Antworten zu Personen ist ausgeschlossen.

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse in der RETTUNGSDIENST ist vorgesehen.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2021
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