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Wie können sich Rettungsdienst-Kräfte vor Gewalt schützen?

27.09.2017, 13:04 Uhr

Foto: DGUV

Neue DGUV-Informationsbroschüre gibt Tipps für die Einsatzdurchführung und -nachsorge


Wie können sich Einsatzkräfte davor schützen, dass sie bei ihrer Arbeit von Betroffenen oder Umstehenden verbal angegangen oder gar körperlich bedroht werden? Wie lässt sich mit Angriffen jedweder Art im Nachhinein am besten umgehen, auch um Belastungsstörungen vorzubeugen? Die neue DGUV-Information „Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr“ gibt Tipps zur Planung und Durchführung von Einsätzen, die bewirken sollen, dass Konfliktsituationen nicht eskalieren bzw. überhaupt nicht erst entstehen und ihre Folgen gering bleiben. Einsatzkräfte sollen befähigt werden, ein Bewusstsein für mögliche Gefahren zu entwickeln, diese zu erkennen und darauf professionell und deeskalierend zu reagieren. Hinweise zu rechtlichen Aspekten stecken dabei den Rahmen ab, innerhalb dessen sie sich bewegen dürfen. Auch enthält die Broschüre Empfehlungen für eine angemessene Einsatznachsorge, z.B. im Rahmen der Nachbesprechung oder durch die Inanspruchnahme weitergehender Hilfe.

Die Broschüre solle helfen, das Berufsfeld für das Thema zu sensibilisieren und Betroffenen die Hemmung zu nehmen, Vorfälle zu melden. Um den mit einer Meldung verbundenen Aufwand zu reduzieren, ist ein Mustererfassungsbogen für Übergriffe enthalten. Die DGUV-Information, die Empfehlungen für Einsatzkräfte, aber auch für Arbeitgeber gibt, ist hier erhältlich.  

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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