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Zivilschutz-Hubschrauber flogen 15.485 Einsätze

29.01.2019, 15:21 Uhr

Foto: BBK

Einsatzbilanz in Hannover vorgestellt


Die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes sind im vergangenen Jahr zu 15.485 Notfalleinsätzen gestartet und haben dabei 4.521 Patiententransporte durchgeführt. Damit flogen die ZSH gegenüber dem Vorjahr 240 Einsätze mehr. Die Retter in Orange waren im vergangen Jahr 5.425 Flugstunden in der Luft, was fast 226 Tagen am Stück entspricht. Bei der heutigen Präsentation der Einsatzbilanz am Luftrettungsstützpunkt „Christoph 4“ an der Medizinischen Hochschule Hannover betonte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, dass die vorliegenden Zahlen den Beitrag verdeutlichen, den die eigentlich für den Zivilschutz vorgehaltenen ZSH, in der Luftrettung der Länder erbringen. Mit 1.607 Einsätzen liegt „Christoph 17“ in Kempten an der Spitze der Einsatzbilanz der ZSH, gefolgt von „Christoph 29“ in Hamburg mit 1.597 Rettungsflügen und „Christoph 4“ in Hannover mit 1.480 Starts.

Der Bund besetzt 12 Luftrettungsstationen in Bielefeld, Brandenburg, Duisburg, Frankfurt am Main, Güstrow, Hamburg, Hannover, Kassel, Kempten, Köln, Siblin und Traunstein mit insgesamt 18 ZSH, davon 15 EC 135 T2i und drei H135 (EC 135 T3) mit Rettungswinde für die beiden Gebirgsstandorte in Kempten und Traunstein. Die ZSH des Bundes werden vom BBK beschafft und verwaltet sowie von der Bundespolizei-Fliegergruppe (BPOLFLG) geflogen und gewartet, während die Hilfsorganisationen, die Feuerwehren und die Bundeswehr je nach Standort die Notfallsanitäter/HEMS TC sowie die Kliniken die Notärzte stellen. Vor diesem Hintergrund betonte der stellvertretende Leiter der BPOLFLG, Polizeidirektor Torsten Hallmann: „Der fast 50-jährige Erfolg der Zivilschutz-Hubschrauber in der Luftrettung stellt ein ‚Verwaltungswunder‘ dar, das beweist, dass das Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Beteiligter im Sinne einer guten Sache gelungen ist und weiter gelingt“. (Scholl)

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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