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Zusammenarbeit mit privaten Rettungsdiensten „nicht förderlich“

02.12.2011, 13:24 Uhr

Foto: Archiv

ASB-Bundesverband zur Entwicklung in Hamburg

Der ASB-Bundesverband hat sich in einer internen Stellungnahme zur Entscheidung des ASB-Landesverbandes Hamburg, Sven Jarmuth zum angestellten Geschäftsführer der Rettungsdienst GmbH zu machen, geäußert. In dem Schreiben, das der RETTUNGSDIENST-Redaktion vorliegt, wird auf die „besondere regionale Situation“ verwiesen, die nicht mit der in anderen Bundesländern vergleichbar sei. Der ASB-Bundesverband respektiere die Entscheidung des Landesverbands Hamburg „aufgrund des föderalen Aufbaus des Arbeiter-Samariter-Bundes“, weist aber auch darauf hin, „dass er nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt war und ein anderes Ergebnis mit verbandsinternen oder externen Kooperationspartnern im Bereich der befreundeten gemeinnützigen Hilfsorganisationen deutlich befürwortet hätte.“

Gleichwohl würden die Hamburger Entwicklungen grundsätzlich nichts am Selbstverständnis des ASB als gemeinnützige Hilfsorganisation ändern. Die Hilfsorganisation werde auch weiterhin „seine bekannten Positionen für einen zukunftsfähigen Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz aktiv vertreten.“ Dazu zähle auch, dass nach Auffassung des ASB der Rettungsdienst nicht unter rein marktwirtschaftlichen Aspekten betrachtet werden dürfe, sondern als integraler Bestandteil eines funktionierenden Bevölkerungsschutzes die Einbindung der gemeinnützigen Hilfsorganisationen erforderlich mache. „Vor diesem Hintergrund ist der ASB der Überzeugung, dass eine Zusammenarbeit mit privaten Rettungsdienstorganisationen diesem Ziel nicht förderlich ist.“

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