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Zusammenstoß zweier Frachtschiffe

23.11.2011, 09:20 Uhr

Foto: TNH/Wikipedia

Seenotretter bergen Schiffbrüchige

Auf der Außenweser vor Bremerhaven sind am Dienstagabend, 22. November 2011, im dichten Nebel zwei Frachtschiffe zusammengestoßen. Die Kollision ereignete sich gegen 20.20 Uhr zwischen dem unter Panama-Flagge fahrenden 294 Meter langen Containerfrachter „MOL Efficiency“ und dem 166 Meter langen Massengutfrachter „Splittnes“ (Flagge: Antigua und Barbuda) etwa in Höhe der Tonne 53/55 nahe der Columbuskaje. Die „Splittnes“ machte Wasser.

Der Seenotkreuzer „Hermann Rudolf Meyer“/Station Bremerhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) lenkte innerhalb kürzester Zeit als Einsatzleiter vor Ort die von der Seenotleitung Bremen koordinierten Rettungsmaßnahmen. Weitere Schiffe, darunter einige Behördenfahrzeuge und Schlepper, beteiligten sich ebenfalls.
 
An Bord des Bulkcarriers waren 18 Besatzungsmitglieder. Weil er etwa 20 Grad Schlagseite bekam, bestiegen neun von ihnen ein schiffseigenes Rettungsboot. Dabei fiel ein Besatzungsmitglied ins Wasser, konnte sich aber mit Hilfe der anderen nach kurzer Zeit ebenfalls auf das Rettungsboot retten. Das Tochterboot  des Seenotkreuzers, „Christian“, nahm das schiffseigene Rettungsboot der „Splittnes“ in Schlepp und brachte es in den Schlepperhafen von Bremerhaven. Der unterdessen alarmierte Landrettungsdienst brachte das Besatzungsmitglied der „Splittnes“ mit Verdacht auf Unterkühlung zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Um die anderen Schiffbrüchigen kümmerte sich landseitig die Feuerwehr. Zur Unfallzeit herrschte in der Außenweser ein Kabel (1/10 Seemeile, zirka 180 Meter) Sicht.

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